Oktober 23rd, 2008

Erste Semesterwoche

Posted in In der Uni by Ela

Die Uni hat wieder begonnen und ich hab meine erste Woche hinter mir. Da ich mittlerweile im 7. Semester bin, kommt einem der Ablauf ziemlich ähnlich vor. Deswegen eine Analyse:

  • Die erste Woche ist immer die vollste. Der Campus scheint voll von Studenten, die Hörsäle sind überfüllt, die Leute sitzen auf dem Boden, stehen am Rand und im Gang. Blöd, wenn es eine Vorlesung ist, wo der Dozent kein Mikro hat (auf Gendering wird aufgrund der einfacheren Lesbarkeit verzichtet). Das ist aber in der zweiten Woche schlagartig vorbei. Erstaunlich viele stellen fest, dass sie ohne Vorlesung besser lernen können (ich für meinen Teil brauche die Vorlesung). Und außerdem ist es in der ersten Woche ganz normal wesentlich mehr Vorlesungen zu besuchen als man am Ende auch schreiben kann. Einfach um mal reinzuschnuppern oder die zu große Auswahl zu beschränken, indem man reinhört was Thema ist und wie sich der Dozent gibt.
  • Es ist sehr unterschiedlich, wie einen die Professoren/Dozenten willkommen heißen (wobei folgendes Verhalten v.a. bei Profs zu beobachten ist). Die erste Vorlesung ist, wie oben schon beiläufig erwähnt, immer sehr voll. Und es gibt zwei Typen von Reaktionen da drauf.
  • Typ I: “Willkommen liebe Studenten. Wie ich sehe ist der Hörsaal sehr voll. Das freut mich, dass sie alle soviel Interesse an meinem Fach zeigen. Dann möchte ich mal hoffen sie nicht zu enttäuschen und für meinen Stoff zu begeistern.” Da fühlt man sich als Student wirklich wohl, selbst wenn der Stoff einen nicht die Bohne interessiert und man nur drin sitzt, weil es eine Pflichtvorlesung ist.
  • Typ II: “Willkommen. Ah ja, wie ich sehe ist es ganz schön voll. Erstaunlich. Dann werde ich mal zusehen, dass wir das dezimieren. Das sind mir zu viele, mal schauen wer von ihnen klug genug ist um mitzukommen, die [Anm. der Red.: faulen, dummen, nervigen] Anderen bitte ich möglichst bald aufzugeben, damit ich mein Niveau denen angleichen kann, die besser sind als der Rest.” Unnötig zu sagen, dass mir immer wieder beide Typen unterkommen, aber Typ I eindeutig mein Favorit ist (habe besagte Vorlesung übrigens verlassen).

Und so schleicht sich langsam wieder der Alltag ein, die Vorlesungen leeren sich und die Profs finden es schade/freuen sich, dass sie jetzt weniger interessierte Studenten da sitzen haben.

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8 comments

  1. Michael Karl says:

    Ich glaube ich hätte auch mal zur Uni gehen sollen. Klingt lustig :-D
    Kommt mir vor, wie am ersten Tag der Berufsschule. Da wurden wir alle gemeinsam in ein viel zu kleines Zimmer gesteckt und dann aufgeteilt…

    Oktober 23rd, 2008 at 19:25

  2. Ela says:

    :mrgreen: Du in der Uni :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Oktober 28th, 2008 at 14:41

  3. Michael Karl says:

    Was denn?

    Die Uni hätte mir sicherlich viel Spaß gemacht. :mrgreen:

    Ich bin bestimmt voll der Uni-Typ :cool:

    Oktober 28th, 2008 at 15:22

  4. Ela says:

    Von der vorlauten Art her – ja. Dann hätten die Profs wenigstens mal jemanden, der ihnen antwortet.
    Aber Michi, wenn du da ein Problem hast, musst du das vernünftig lösen… nicht auf deine Art :shock:

    Oktober 29th, 2008 at 12:41

  5. Michael Karl says:

    Auf meine Art? :mrgreen:
    Wie klingt denn das :-D

    Ich sags mal so: Auch Professoren sind nur Menschen :twisted:

    Neenee, mir hat die Berufsschule gereicht.
    Da geh isch lieber arbeiten :cool:

    Oktober 29th, 2008 at 16:57

  6. Ela says:

    Ist auch besser so. Ich will die klügere von uns beiden sein :lol:

    Oktober 30th, 2008 at 11:07

  7. Mum says:

    Komisch das sich die Theoretiker immer für klüger halten gg lassen wir ihnen den Glauben bis sie Praxiserfahrung haben :roll:

    Oktober 31st, 2008 at 13:27

  8. Ela says:

    Und das von meiner eigenen Mutter :roll:
    Nur gut, dass ich für Meinungsfreiheit bin :???:

    Oktober 31st, 2008 at 19:22

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