Archive for the In der Uni category
Juni 8th, 2009
Zwei Vorlesungen heute gehabt. Kreislaufwirtschaftslogistik und Internationale Umweltpolitik.
Worte, die hängen geblieben sind:
“Die Kunden müssen befriedigt werden.”
Da freu ich mich doch schon aufs Arbeitsleben (manchmal frag ich mich, was genau ich da studiere)…
Februar 24th, 2009
Also Studentin stecke ich jetzt im Februar ganz ordentlich mitten in den Klausuren. Aber heute schreibe ich endlich meine langersehnte letzte Klausur (“Wirtschafts – und Unternehmensethik”). Danach hab ich Semesterferien und ein wenig Freizeit (muss dringend aufräumen, Haushalt machen und Familie/Freunde besuchen).
Früher gabs bei uns in der Schule immer Berichte über Abifahrten, Schulausflüge in Form von “Das war als,…”-Aufzählungen. Leicht abgewandelt meine Klausurenzeit:
Klausurenzeit ist, wenn…
… sich auf dem Schreibtisch die unterlagen hoch stapeln, nach Termin der Klausur geordnet (letzte Klausur zuunterst, erste ganz oben).
… man jedesmal, wenn man sih mit Freunden trifft und z.B. ins Kino geht, ein schlechtes Gewissen hat, weil man gerade nicht lernt.
… man nachts von Klausuren träumt, bei denen man nix versteht, zu spät kommt, Termin ganz verpasst oder in der falschen sitzt.
… man ganz evtl. ab und zu auf der Toilette Karteikarten oder Zusammenfassungen liegen sieht,e weil es will ja jeder Moment zum lernen genutzt werden (aber laminierte Karteikarten, um sie beim Duschen mitzunehmen hab ich mir dann doch nicht gemacht).
… gegen Ende die “Lust” zum lernen weniger und weniger wird und man sich immer mehr zwingen muss.
… der Druck erst am Tag nach der letzten Klausur nachlässt (heute abend bin ich einfach nur müde, morgen geh ich dann feiern).
Bei längerem Nachdenken wird mir sicher noch mehr einfallen. Aber jetzt muss ich leider weiterlernen (:D). Noch 5h, dann ist alles rum!!
November 4th, 2008
Manchmal hört man in der Uni richtig interessante Sachen. Nicht, dass ihr mich falsch versteht. ich mag mein Studium sehr, aber manchmal sind die Sachen doch sehr komplex und brauchen einiges an Zeitinvestition um es vollends zu verstehen.
Lustig sind jedoch die kleinen Anekdoten oder Tatsachen, die man so mitbekommt.
Eine meiner Vorlesungen heißt “Umweltschutzorientierte Betriebswirtschaftslehre”. Klingt ganz furchtbar, ist aber eigentlich wirklich interessant. Zum Beispiel folgende Tatsache: Die USA importiert unheimliche viele Güter aus China, Japan etc. Da sich die östlichen Länder noch nicht so sehr mit den westlichen Gütern anfreunden können, sind diese Riesenschiffe mit leeren Containern zurückgefahren. Inzwischen ist dafür eine gute Lösung gefunden worden. Und seitdem ist das höchste Exportgut der USA in Richtung China Altpapier. Die packen diese Schiffe randvoll mit Altpapier aus den USA, was in China weiterverarveitet wird.
Schon interessant. Und im Rahmen dieses Themenblocks kam auch folgendes zur Sprache. Früher war das am öftesten bedruckte Papiergut die Bibel (Buchdruck). Heute ist es der IKEA Katalog.
Und das lass ich jetzt so stehen
Oktober 23rd, 2008
Die Uni hat wieder begonnen und ich hab meine erste Woche hinter mir. Da ich mittlerweile im 7. Semester bin, kommt einem der Ablauf ziemlich ähnlich vor. Deswegen eine Analyse:
- Die erste Woche ist immer die vollste. Der Campus scheint voll von Studenten, die Hörsäle sind überfüllt, die Leute sitzen auf dem Boden, stehen am Rand und im Gang. Blöd, wenn es eine Vorlesung ist, wo der Dozent kein Mikro hat (auf Gendering wird aufgrund der einfacheren Lesbarkeit verzichtet). Das ist aber in der zweiten Woche schlagartig vorbei. Erstaunlich viele stellen fest, dass sie ohne Vorlesung besser lernen können (ich für meinen Teil brauche die Vorlesung). Und außerdem ist es in der ersten Woche ganz normal wesentlich mehr Vorlesungen zu besuchen als man am Ende auch schreiben kann. Einfach um mal reinzuschnuppern oder die zu große Auswahl zu beschränken, indem man reinhört was Thema ist und wie sich der Dozent gibt.
- Es ist sehr unterschiedlich, wie einen die Professoren/Dozenten willkommen heißen (wobei folgendes Verhalten v.a. bei Profs zu beobachten ist). Die erste Vorlesung ist, wie oben schon beiläufig erwähnt, immer sehr voll. Und es gibt zwei Typen von Reaktionen da drauf.
- Typ I: “Willkommen liebe Studenten. Wie ich sehe ist der Hörsaal sehr voll. Das freut mich, dass sie alle soviel Interesse an meinem Fach zeigen. Dann möchte ich mal hoffen sie nicht zu enttäuschen und für meinen Stoff zu begeistern.” Da fühlt man sich als Student wirklich wohl, selbst wenn der Stoff einen nicht die Bohne interessiert und man nur drin sitzt, weil es eine Pflichtvorlesung ist.
- Typ II: “Willkommen. Ah ja, wie ich sehe ist es ganz schön voll. Erstaunlich. Dann werde ich mal zusehen, dass wir das dezimieren. Das sind mir zu viele, mal schauen wer von ihnen klug genug ist um mitzukommen, die [Anm. der Red.: faulen, dummen, nervigen] Anderen bitte ich möglichst bald aufzugeben, damit ich mein Niveau denen angleichen kann, die besser sind als der Rest.” Unnötig zu sagen, dass mir immer wieder beide Typen unterkommen, aber Typ I eindeutig mein Favorit ist (habe besagte Vorlesung übrigens verlassen).
Und so schleicht sich langsam wieder der Alltag ein, die Vorlesungen leeren sich und die Profs finden es schade/freuen sich, dass sie jetzt weniger interessierte Studenten da sitzen haben.
Juli 30th, 2008
An der Uni wird umgebaut. Zwei große Räume, die normalerweise mit Studenten gefüllt werden, sind renovierungsbedürftig (oh ich hoff ja so, dass die endlich Fenster in den großen Hörsaal bauen).
Das hat aber in der aktuellen Prüfungsphase zur Folge, dass ich herausfinden muss, wo sich mein Prüfungsraum denn nun befindet. Und zwar wurden wir in den Augsburger Gewerbehof ausgelagert… Wegbeschreibung gabs dazu. Trotzdem gehöre ich zu den Leuten, die sich total unsicher fühlen, wenn sie nicht genau wissen, wo das jetzt ist. Und deswegen werde ich heute, 2 Tage vor der Prüfung, mir meine Freundin C. schnappen und erkunden wo sowohl Gebäude wie auch Raum liegen. Bin ja mal gespannt…
Danach gehen wir gemütlich ins Kino, in Hancock, so als Belohnung für den dann hoffentlich gefundenen Prüfungsraum.
Bis ich losfahre, werde ich aber noch gemütlich Klausuren lernen
Juli 29th, 2008
Derzeit befinde ich mich in der Phase der Klausurvorbereitung. Das heißt aufstehen, lernen, Pause zum essen oder Klo gehen und abends ab 8 nur noch Kopf-leerkriegen-Programm (im Allgemeinen begleitet durch das Gucken äußerst sinnloser Fernsehsendungen), damit mich der erholsame Schlaf, in dem ich möglichst nicht von dem gelernten Zeug träume, stärkt für den kommenden Tag.
Nachdem ich mich jetzt durch das Skript geackert habe, beginne ich heute damit alte Klausuraufgaben zu üben. Dazu werden alte Klausuren auf der Homepage zur Verfügung gestellt. Und, wie freue ich mich als ich feststelle, dass auch Musterlösungen bereitgestellt werden. Das ist aufgrund von irgendwelchen rechtlichen Problemen und Ängsten relativ selten.
Freudig klicke ich auf den Link… und befinde mich wieder auf dem Boden der Tatsachen.
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Juli 7th, 2008
Heute ist mir ein Satz untergekommen, den wollte ich niemandem enthalten…
Es wird empfohlen die Inhalte des Skriptes mit Blick auf die Zeitallokation in der Vorlesung zu bearbeiten.
Äh ja. Genau.
Das war gelehrt für: Je länger wir in der Vorlesung drüber geschwätzt haben, desto wichtiger ist es auch für die Klausur.
Zeitallokation *kopfschüttel*
Als ob man der Welt beweisen müsste, wie toll man ist. Sorry, Professor XYZ, aber das finde ich unpassend hochgestochen.
Juli 4th, 2008
Für meine Verhältnisse ist es gerade ein bisschen ruhig im Blog. Das kommt davon, dass ich dieses Wochenende daheim bin, viel vorhab und vor allem davon, dass ich gerade wie eine Verrückte am Lernen bin, wegen meinen Prüfungen.
Trotzdem möchte ich natürlich versuchen hier keine absolute Stille einkehren zu lassen.
Deswegen berichte ich jetzt kurz eine Kleinigkeit, die mir normalerweise keinen ganzen Blogeintrag wert wäre, aber hier genau hinpasst.
Vor einiger Zeit war ich mit jemandem im Großmarkt Metro und habe eingekauft. Und wie ich so durch das geradezu riesige Angebot in der Käseabteilung schlenderte, fiel mein Auge auf etwas, das sich nicht so ganz in das saftig bis hellgelbe Käsebild einfügen wollte.
Die Rede ist von einem Holzblock auf dem in attraktiver Art und Weise ein Messer befestigt war. Beides zusammen nennt sich “Le Guillotin” und kann bei Klicken des angegebenen Links bestaunt werden (ganz nach unten scrollen oder den Namen im Text suchen). Sah schon ganz nett aus und wirklich lustig fand ich, es unerwartet im Käseregal zu finden. Würde ich danach suchen, hätte es mich eher zu den Messern oder Küchenhilfen gezogen.